Rina Germany

Land auswählen

Skip Navigation LinksStartseite >> Schwerpunktthemen >> Revision der ISO 9001 und der ISO 14001 >> ISO 9001:2015

ISO 9001:2008 und ISO 9001:2015 – Elemente der Veränderungen


  1. Kontext der Organisation:
    • Die Organisation muss interne und externe Faktoren identifizieren und analysieren:
      • die für ihre strategischen Ziele signifikant sind
      • o die ihre Kapazitäten zur Erreichung der vom Qualitätsmanagementsystem erwarteten Ergebnisse beeinflussen.
      Die Definition dieser Faktoren ist wichtig für die Argumentation im Sinne eines risikobasierten Ansatzes und zur entsprechenden Organisation des Qualitätsmanagementsystems.
    • Ziele: Anhebung des Niveaus der strategischen Vision der Organisation bei der Planung des Qualitätsmanagementsystems unter Berücksichtigung des Kontextes, in dem sie tätig ist.
    • Die Kenntnis:
      • des Kontextes
      • der Erwartungen der interessierten Parteien
      • der von der Organisation angebotenen Produkte und Dienstleistungen
      ist von wesentlicher Bedeutung für die Definition des Anwendungsbereiches des Qualitätsmanagementsystems, welches die Bedingungen darstellt, unter denen die normativen Anforderungen angewandt werden.
  2. Führung:
    • Schwerpunkt auf Verantwortlichkeiten des Managements und seiner Rolle im Sinne von Unterstützung und Motivation im Zusammenhang mit dem Personal, wenn es um die Implementierung des Qualitätsmanagementsystems geht.
    • Die neue Norm spricht nicht mehr von einem „Vertreter des Managements“, sondern bindet das Topmanagement („Eine Person oder Personengruppe, welche eine Organisation auf höchster Ebene leitet und kontrolliert“) ausdrücklich ein.
    • Die Beteiligung des Unternehmensmanagements ist wichtig für die effektive Implementierung des Qualitätsmanagementsystems und zur Verbesserung von dessen Integration in das „System des Unternehmens“.
  3. Planung
    • Risikobasiertes Denken: Dies ist von großer Bedeutung für die Planung des Qualitätsmanagementsystems. Es zieht sich über alle Normen und impliziert neue Verantwortlichkeiten für die Organisationen:
      • Analyse der Risiken und Chancen und deren Klassifizierung in Bezug auf die Schwere der Konsequenzen,
      • Planung der Handlungen zum Umgang mit den Risiken (d.h. deren Eliminierung und/oder Milderung),
      • Implementierung dieser Handlungen,
      • Überprüfung ihrer Wirksamkeit,
      • Lernen aus Erfahrungen, mit Blick auf die kontinuierliche Verbesserung.
    • Die Organisationen müssen die besten Wege zur Beurteilung von Risiken und Chancen in einer Art und Weise festlegen, die der Komplexität der Organisation selbst und ihrer Prozesse entspricht.
  4. Unterstützung:
    • Ein neuer Punkt, der alle Unterstützungsanforderungen beinhaltet, d.h.: Ressourcen, Kompetenzen, Bewusstsein, Kommunikation und dokumentierte Informationen.
    • Das Bewusstsein wird auf den Level von Anforderungen angehoben.
    • Dokumentierte Informationen:
      • Dies ist ein wirklich neues Element (allen Normen gemeinsam, die der HLS unterliegen).
      • Ersetzt die Begriffe „Verfahren“ und „Aufzeichnungen“.
      • Kann in der Form erstellt und gepflegt werden, welche die Organisation für am passendsten in
      • Darf seitens der Organisationen nicht als Herabstufung der Pflicht zur Entwicklung, Pflege und Aufzeichnung dessen interpretiert werden, was im Sinne der Systeme erforderlich ist.
  5. Operative Handlungen:
    • Der prozessbasierte Ansatz wird besser verdeutlicht.
    • Das Ziel der Prozesse ist die Schaffung von Vertrauen in die Fähigkeit der Organisation:
      • die Anforderungen der Kunden zu erfüllen
      • Produkte und Dienstleistungen zu liefern, die mit den Anforderungen der Normen übereinstimmen.
    • Die Anwendbarkeit (auch) auf „Dienstleistungen“ wird besser verdeutlicht (in der früheren Ausgabe wurde nur der Begriff „Produkt“ verwendet).
    • Externe Bereitstellung (von außen gelieferte Produkte und Dienstleistungen):
      • ersetzt die Begriffe „Beschaffung / Outsourcing”,
      • betont die Kontrolle über die externe Bereitstellung: die Organisation muss sicherstellen, dass alles, was extern hergestellt/beschafft wird, den Anforderungen entspricht.
  6. Bewertung der Leistung:
    • Das Augenmerk wird von der Überwachung des Managementsystems auf die Aktivitäten zur Planung von Produkt- und/ oder Dienstleistungsüberwachung verlagert.
    • Die Organisation muss identifizieren, was und wie überwacht wird und wann die Ergebnisse der Überwachung analysiert werden müssen.
    • Die Aktivitäten zur Überwachung, Messung und Analyse sind erforderlich um:
      • die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems zu garantieren,
      • die kontinuierliche Erfüllung der von der Organisation festgelegten Anforderungen und Ziele zu garantieren.
  7. Verbesserung:
    • Ziele: Chancen zur Verbesserung bestimmen und auswählen:
      • der Prozesse
      • der Produkte und Dienstleistungen
      • der vom Managementsystem erwarteten Ergebnisse.
    • Kontinuierliche Aktivität: Immer dann, wenn eine Möglichkeit zur Verbesserung identifiziert wird, muss die Organisation festlegen, wie diese umgesetzt werden kann und welche Ressourcen dazu genutzt werden.




Vorname
Nachname *
E-mail *
Unternehmen *
Land
Stadt
Telefon

Informationen anfordern

Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme.