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Skip Navigation LinksStartseite >> Schwerpunktthemen >> Revision der ISO 9001 und der ISO 14001 >> High Level Structure (HLS)

High Level Structure (HLS)


Die High Level Structure ist eine gemeinsame Struktur von Normen für Managementsysteme, die 2012 erstellt wurde und für die neuen ISO-Normen und für zukünftige Revisionen bestehender ISO-Normen gilt.

HLS bedeutet:
  • Terminologie, Wortlaut, Definitionen, Titel und deren gemeinsame Sequenz
  • Dem Risikokonzept wird größere Bedeutung beigemessen

Insbesondere gilt für alle gegenwärtigen Managementsystemnormen:

  1. Es handelt sich um eine Struktur, die sich aus 10 Hauptpunkten zusammensetzt.
  2. Innerhalb jedes einzelnen Punktes gibt es einige Absätze und Inhalte, deren Aufnahme in alle Normen obligatorisch ist.
  3. Falls erforderlich, können die einzelnen Normen spezifische Anforderungen in Bezug auf deren Anwendungsbereiche hinzufügen.

HLS – Struktur

  1. Anwendungsbereich
  2. Normative Verweise
  3. Begriffe und Definitionen
  4. Kontext der Organisation
    • Verstehen der Organisation und ihres Kontextes
    • Verstehen der Bedürfnisse und Erwartungen interessierter Parteien
    • Festlegung des Umfangs des Managementsystems
    • Managementsystem
  5. Führung
    • Führung und Engagement
    • Richtlinie
    • Organisatorische Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse
  6. Planung
    • Aktivitäten zum Umgang mit Risiken und Chancen
    • Ziele und Planung zur Erreichung der Ziele
  7. Unterstützung
    • Ressourcen
    • Kompetenz
    • Bewusstsein
    • Kommunikation
    • Dokumentierte Informationen
  8. Betrieb
    • Operative Planung und Kontrolle
  9. Bewertung der Leistung
    • Überwachung, Messung, Analyse und Beurteilung
    • Internes Audit
  10. Verbesserung
    • Nichtkonformität und Korrekturmaßnahmen
    • kontinuierliche Verbesserung

 

HLS in Kürze

  1. Risikobasiertes Denken: Die Risiko- und Chancenanalyse zieht sich über alle normativen Anforderungen. Die spezielle, auf „Vorbeugungsmaßnahmen“ gerichtete Anforderung entfällt.
  2. Kontext der Organisation: Die Kenntnis des internen und externen Kontextes sowie der Bedürfnisse und Erwartungen interessierter Parteien führt zur korrekten Definition des Anwendungsbereichs des Managementsystems. Sie ermöglicht außerdem die Analyse und Berücksichtigung kritischer (interner und externer) Faktoren, welche sich auf die Fähigkeit der Organisation auswirken können, die gewünschten Ergebnisse zu erreichen.
  3. Führung: Das Topmanagement muss Führung und Engagement zeigen, damit die Implementierung des Managementsystems in die strategischen Managementprozesse der Organisation integriert werden kann.
  4. Planung: Sie erlaubt der Organisation, die durch den Referenzkontext angebotenen Chancen zu realisieren, die damit verbunden verbundenen Risiken zu analysieren, und negativen Auswirkungen vorzubeugen, die sich auf die Erreichung der Ziele auswirken können.
  5. Dokumentierte Informationen: Die Organisationen können die passendsten Wege zur Vorbereitung und Pflege der mit ihrem Betrieb zusammenhängenden Dokumentationen wählen.
  6. Wissensmanagement: Die Kenntnisse und Fertigkeiten der Menschen werden auf den Level von Anforderungen angehoben, da sie als zu qualifizierendes Element zur Zielerreichung der Organisation betrachtet werden.




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